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Musikjournalismus und Musikkritik

Katastrophen-Konzert, lesenswerter Verriss
Feuilletons sollen Lust auf epochale Hörerlebnisse machen, musikalische Finessen beleuchten oder miese Konzerte journalistisch verreißen. Leser wollen Orientierung, Meinung und emotionale Eindrücke, keine Floskeln wie "stimmungsvolle Balladen" oder "messerscharfe Bläsersätze". Wir zeigen, wie kreatives Schreiben aus dem bloßen Höreindruck gelingt. Und verorten die Musikkritik in ihren Darstellungsformen. Danach soll die Floskeltrompete auf immer schweigen.

Programm:
- Musikjournalismus und Musikkritik - eine Einführung
- Stellung der Musikkritik innerhalb des Feuilletons
- Rolle des Musikkritikers
- Darstellungsformen des Musikjournalismus
- Schwierigkeiten und Fallstricke des Schreibens über Musik
- Musikkritik: Darstellungsform zwischen Analyse und Reportage
- Analyse von Eigentexten, Wahrnehmungs- und Schreibübung
- Recherche vor dem Konzertbesuch
- Konzertbesuch, Schreiben einer Musikkritikübung, Textbesprechung

Das Seminar befasst sich mit der Rolle des Kritikers zwischen Publikum und Künstler und der besonderen Herausforderung des Schreibens über Musik. Der Mittelpunkt des Seminars ist ein Konzertbesuch mit anschließender Rezensionsübung. Das Seminar ist konzipiert für Journalisten/innen aller Medien. Der Teilnehmer/innen lernen den Musikjournalismus und seine wichtigsten Darstellungsformen kennen - insbesondere die Musikkritik.

Teilnehmer: 10
Kursgebühr: 300,00 Euro.

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Freie Plätze
3

Kursnummer
12-227

Datum
17.09. – 19.09.2012

Preis
300,00 Euro

Dozent/ -in
R. Spiegel

Ort
München

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