Sportjournalismus
Der Infantilismus im Sportjournalismus grassiert gerne dann, wenn Sie ein müdes 0:0 haben und sich doch schreiberisch etwas aus den Fingern saugen müssen. Schluss damit. Lernen Sie, die Geschichte hinter dem nackten Spielbericht zu sehen, lernen Sie, Ihre Texte mit Substanz zu füllen. Sie legen die Dramaturgie fest, knüpfen den roten Faden - auch in längeren Reportagen - schreiben Sportlerporträts oder kommentieren dicke Beine und dünne Leistungen.
Programm:
- Wege aus dem Getto der Sportsprache.
- Analyse von Beiträgen aus der Presse, Übung
- Die Praxis des Sportjournalismus
- Umgang mit Agenturmaterial, Meldungsauswahl, Redigieren
- Nicht-alltägliche Sonderformen: Glosse, Kommentar, Porträt, Übung
- Die Dramaturgie der Sportreportage: Aufbau und Struktur von Sportreportagen
- Recherche, Interview mit einem Funktionär oder Prominenten, Schreiben
- Besprechung der Übungsarbeiten
Die Teilnehmer/innen lernen die Berichterstattung über Sportereignisse aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln kennen. Die Sprache wird geschult, der Mut, über Sport nicht nur zu berichten, sondern auch andere journalistische Darstellungsformen zu wählen, gestärkt. Die Teilnehmer/innen erhalten Anregungen, sportliche Ereignisse kreativ darzustellen.
Das Seminar ist konzipiert für Volontäre/innen, Redakteure/innen und freie Journalisten/innen bei Print- und Onlinemedien, die bereits erste Erfahrungen im Sportjournalismus gesammelt haben.
Teilnehmer: 12
Kursgebühr: 240,00 Euro.
Freie Plätze
1
Kursnummer
12-229
Datum
21.05. - 23.05.2012
Preis
240,00 Euro
Dozent/ -in
P. Linden
Ort
München
weitere Informationen
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