Musikjournalismus und Musikkritik
Bester im Budapester Blasorchester
Manche Feuilletons ähneln einem Rezensionsfriedhof, den die Totengräber der Redaktion täglich vertiefen. Manche Autoren wissen nicht, was sie von einem Konzert halten sollen und warum; können sich zu keiner Meinung entscheiden und verdicken dies mit Floskeln wie "stimmungsvolle Ballade" oder "messerscharfer Bläsersatz". Wir zeigen, wie es anders geht, worauf Sie achten sollten. Zeigen, wie kreatives Schreiben aus dem bloßen Höreindruck möglich ist. Und verorten die Musikkritik in ihren Darstellungsformen. Danach soll die Floskeltrompete auf immer schweigen.
Programm:
- Musikjournalismus und Musikkritik - eine Einführung
- Stellung der Musikkritik innerhalb des Feuilletons, Rolle des Musikkritikers
- Darstellungsformen des Musikjournalismus, Schwierigkeiten und Fallstricke des Schreibens über Musik
- Die Musikkritik: eine Darstellungsform zwischen Analyse und Reportage
- Analyse von Eigentexten, Wahrnehmungs- und Schreibübung
- Vorbereitung und Recherche vor dem Konzertbesuch
- Konzertbesuch, Schreiben einer Musikkritikübung, Textbesprechung
Das Seminar ist konzipiert für Journalisten/innen aller Medien. Der Teilnehmer/innen lernen den Musikjournalismus und seine wichtigsten Darstellungsformen - besonders die Musikkritik - kennen. Das Seminar befasst sich mit der Rolle des Kritikers zwischen Publikum und Künstler und der besonderen Herausforderung des Schreibens über Musik. Der Mittelpunkt des Seminars ist ein Konzertbesuch mit anschließender Rezensionsübung.
Teilnehmer: 10
Kursgebühr: 300,00 Euro.
Freie Plätze
7
Kursnummer
12-227
Datum
17.09. - 19.09.2012
Preis
300,00 Euro
Dozent/ -in
R. Spiegel
Ort
München
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