Reportagen
Gewinnerinn Reportagepreis 2012:
Der bürgerliche Tod
Alina Fichtners (31) Reportage beschreibt den mühsamen Weg des Neuanfangs nach einer Privatinsolvenz. Die SZ-Redakteurin hat Volkswirtschaftslehre in Köln und Paris studiert – ursprünglich, um Entwicklungshelferin zu werden. Ein zweijähriger Aufenthalt in einem der ärmsten Länder Lateinamerikas hat Volkswirtschaftslehre in Köln und Paris studiert – ursprünglich, um Entwicklungshelferin zu werden. Ein zweijähriger Aufenthalt in einem der ärmsten Länder Lateinamerikas (Honduras) hatte diesen Wunsch geweckt. Doch als Alina in Köln anfing, für die taz zu schreiben und Radiobeiträge für die Deutsche Welle zu basteln, wurde ihr schnell klar, worin ihre wahre berufliche Leidenschaft liegt: Im neugierigen (Nach-)fragen und im gewissenhaften Berichten für Rundfunk und Print.
Gewinnerinnen Reportagepreis 2011:
Zwischen den Ufern
Eva-Maria Träger beschreibt eine der letzten Fähren in Deutschlandund ihre Fährmanner.
Die „Charlotte“ überwindet die Havel bei Ketzin - fast immer zuverlässig - seit 1991.
Und mit ihr drei Fährmänner,die letzten ihres Schlages.
Der Duft des Todes
Wer in diesem Beruf bestehen will, darf keine Gefühle zulassen. Rechtsmediziner
Wolfgang Keil erlebt täglich die Schattenseiten des Lebens und des Todes. Mit
Krimiserien wie CSI hat sein Alltag wenig Ähnlichkeit. Von Nicole Koller.
Preisträger der letzten Jahre:
Der verrückte Weiße mit dem Skalpell
Dr. Rudi Unterthiner behandelte sie alle: die Stars in Hollywood, die armen Landarbeiter
in Mexiko und nun die We-Wai-Kai-Indianer vor Vancouver Island.Geschrieben hat die
Reportage Klaus Innerhofer 2009 im Seminar "Auslandsreportage" in Vancouver, Kanada.
Reportagepreis 2008: Aglaia Adam besucht den spastisch gelähmten Sebastian Vollmar,
der in seiner eigenen Behindertenwerkstatt arbeitet. Mutter Helga hat sie nur für ihn im
Erdgeschoss ihres Wohnhauses eingerichtet. Ein Modell für die Zukunft.
Bernd Salamon, Gewinner des Reportagepreises 2007 der ABP, war Volontär beim
Sportmagazin "Kicker", als er sich in das Abenteur Pilates stürzte. Er schrieb seine
"allererste Ich-Reportage" im Rahmen des Seminars "Sportjournalismus".
Die Reportage gewann den ABP-Reportagepreis 2002 Sie beschreibt den letzten
Kohlenausfahrer Münchens. Autor Ulrich Wangemann war damals Volontär und ist heute
Redakteur bei der Märkischen Allgemeinen in Potsdam.
