Das Team der Akademie
Hinter dem Begriff Akademie oder ABP stehen Menschen, die sich um Ihre Anfragen, Ihre Bedürfnisse und Ihr Wohlergehen kümmern. Unsere Leitung, unsere Seminarleiter und unser Sekretariat bilden den Angelpunkt für Ihren Kontakt zur Akademie.
Akademiedirektor Martin Kunz
Sein Berufsleben ist eine überraschende Ansammlung von Multimedia-Erfahrungen: Das Studium (Technische Physik, Hochschule München) finanzierte Martin Kunz durch Tätigkeiten bei mehreren privaten Radiosendern und Zeitungen. An der Georg von Holtzbrinck-Journalistenschule in Düsseldorf brachte ihm Professor Ferdinand Simoneit bei, dass Qualität im Journalismus angeblich von „Quälen“ kommt.
Nach einigen Experimenten in der ZDF-Wissenschaftsredaktion („Knoff-Hoff-Show“) wechselte er zur Gründungs-Redaktion von FOCUS. Nach 15 Jahren als Leiter des Ressorts Forschung, Technik, Medizin, geschätzten 200 Titelstorys aus seinem Ressort, und 1000 schönen Erinnerungen verließ er 2010 zeitgleich mit seinem Chefredakteur Helmut Markwort das Münchener Nachrichtenmagazin. Er betreibt sein Internet-Portal emorial.de und arbeitet als Autor für das Gruner+Jahr-Magazin PM, die Welt am Sonntag und den Buch-Verlag Random House. Am 1. Januar 2012 startete er als Direktor der Akademie der Bayerischen Presse.
E-Mail: m.kunz(at)a-b-p.de

stellv. Akademieleiterin Monika Großkopf
Seit 1990 ist sie mit der ABP verbunden, erst als Teilnehmerin, seit 1993 als Seminarleiterin und ab 2005 als stellvertretende Akademieleiterin.
Monika Großkopf ließ sich nach der Realschule zur „Chemisch-Technischen-Assistentin“ ausbilden, merkte in drei Berufsjahren jedoch, dass ihr Mitteilungsbedürfnis über das Periodensystem hinausging. Nach dem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg studierte sie Kommunikationswissenschaften und Theaterwissenschaft, um nach einem kurzen Rückfall in die Naturwissenschaft (Volontariat bei „GesundSein“) sich ganz der Unterhaltung zu widmen.
Über Filme und Fernsehen schrieb sie für den Münchner Merkur, die Welt, die SZ und die NZZ. Buch- und Zeitschriftenaufsätze über Serienheldinnen folgten.
Fasziniert vom WWW hat sie in der ABP die Online-Seminare angestoßen und mitgestaltet, Multimedia und Social Media hinzugefügt. Der ABP- Webseite und dem Newsletter widmet sie ebenso viel Aufmerksamkeit, wie Beratungsgesprächen mit Seminarteilnehmern/innen.
Mail: m.grosskopf(at)a-b-p.de

stellv. Akademieleiter Dr. Sebastian Poliwoda
Ein studierter Philosoph, der über die „Versorgung von Sein“ promoviert hat, mit Rigorosen zu Eduard von Keyserling und die kommunikationswissenschaftliche Schweigsamkeitsspirale. Auslandssemester als wissen-schaftlicher Assistent in England, USA, Neuseeland. Danach neun Jahre Redakteur und Blattmacher bei der „Süddeutschen Zeitung“ in der Innenpolitik, vorrangig mit Hochschul- und Reisethemen betraut. Dazwischen kurzzeitig Texter in einer Werbeagentur.
Unterrichtet, wenn er unterrichtet, meistens „Kreatives Schreiben“. Wenn nicht das, dann alles andere: Reisejournalismus, Überschriften, Redigieren, Wording, Interviewführung, Reportagen… Spezialist für Sätze, die lapidar, konkret und überraschend um die Ecke biegen. Wie unser Programmheft demonstriert, das er jedes Jahr in beeindruckend intensiven Schreibsessions volldichtet.
Reist gerne weit, oft und ausgiebig. War bis auf Ouagadougou überall mindestens schon einmal. Das zweite Mal dann zum Genießen. Inhaber eines kleinen, aber feinen journalistischen Bauchladens für Reise-, Hochschul- und Golfthemen.
Begehrter Redigator. Kann sich vor Anfragen kaum retten, weil niemand die heiße Luft aus Texten so vollständig herauspustet wie Poliwoda. Wenn Zeit bleibt, hält er Vorträge bei der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Fühlt sich auch im medizinischen Umfeld wohl. Hat deswegen eine junge, journalistisch ausgebildete Ärztin zu seiner Frau gemacht. Weiß über Meniskus-Operationen, Gallenblasen und Leistenhernien beinah so viel wie über Golf und gute Sätze. Könnte deswegen – wenn es irgendwann keine Zeitungen mehr gibt – medizinisch hochstapeln. Bis dahin stellvertretender Akademieleiter.
E-Mail: s.poliwoda(at)a-b-p.de

Seminarleiterin Myriam F. Goetz
Die echte Münchnerin suchte nach dem Volontariat erst einmal das Sichere und blieb drei Jahre als Redakteurin bei StarSat Radio. Dann zog es sie in die berufliche Selbständigkeit. Abwechslung und Themenvielfalt eben, die Myriam am freien Journalistenleben - trotz zunehmender Härten - immer noch schätzt.
Bei der Webseite MSN.de durfte sie die Ressorts Medizin, Reisen und Entertainment bestücken. Da lernte sie, dass Vielfalt auch mit Masse zu tun hat. Für Computerzeitschriften verfasste sie Workshops und Vergleichstests. Neben dem Schreiben liebt sie das Drehen - als freie Mitarbeiterin beim Bayerischen Fernsehen. Die Verknüpfung von Sprache und Bild findet sie "aufregend".
Seit sie eine Tierzeitschrift betreut, funktioniert die Kommunikation mit ihren beiden Hauskatzen viel besser, findet sie. Sie weiß jetzt: Zwinkern bedeutet Zuneigung. Das hat sie gleich mit Erfolg an den Kursteilnehmern getestet. Die genießen bei ihr absolute Priorität. Die dürfen auch am Wochenende und nachts bei ihr anklingeln, wenn die Übungsreportage geplatzt ist. Zusammen erarbeiten sie ein neues Thema, einschließlich These und rotem Faden.
E-Mail: m.goetz(at)a-b-p.de

Seminarleiter Claus Lochbihler
Wenn Wiedehopfe hartnäckig versuchen, auf Claus Lochbihler zu landen und Nestbau zu betreiben - dann ist es wieder Zeit, die Lockenmähne zu trimmen. Doch Haare sind nicht das einzige, was er trimmt. Sondern seine Gedanken und Worte, die den Regensburger auf die heitere Seite des Lebens schlagen.
Und auf die bewegte. Denn er hat Strom in den Füßen. Sich still zu halten - nicht seine Sache. Da passiert es, dass Claus während eines Gesprächs auf- und abläuft, sich die Locken rauft, hier und da einen Wiedehopf verscheucht und um seinen Gesprächspartner herumtigert wie um eine erlegte Beute. Manch einen mag das nervös machen, ihm hilft es denken.
Und das kann er ziemlich gut. Der Anglist mit tiefer Liebe zum Jazz - und einer noch tieferen zu Frau Kathrin und den Kindern Charlotte und Magdalena - zeigt Gedanken in Bewegung. Und wie könnte man das besser als in Interviews. Also interviewt er alles aus der Musik, was nicht bei Drei die Finger vom Instrument lässt. Von Pat Metheny bis Klaus Doldinger, von Till Brönner bis Paul Kuhn. Schnell, lapidar, substanziell.
Abseits der Medienpiste fährt er in jeder freien Sekunde ein elegantes Brett in Berg, Wald und Flur. Da ist sie wieder, die Bewegung. Vielleicht haben auch deshalb die Wiedehopfe keine Chance.
E-Mail: c.lochbihler(at)a-b-p.de

Thomas Nagel, Seminarleiter in der ABP-Außenstelle Kulmbach
Thomas Nagel kennt den Job. Kommunikationsfähigkeit und Talent alleine genügen nicht, um als Journalist Karriere zu machen. Erfahrung stählt: Wer in Thüringen mit fränkischem Akzent Hörfunk machen will, hat wenig Chancen. Thomas Nagel hatte Pech, Oberfranken dagegen Glück. Dort verschaffte er den Hörern von Radio Plassenburg, Radio EINS und den Fans vom FC Bayern München Hörvergnügen via Internet. Fundiert, schließlich hat der Journalist sein Handwerk gelernt. Nach der Ausbildung zum Rundfunkjournalisten, Volontariat im Verlag Baumann (Zeitung und Radio), dann am Mikrofon beim Bundeswehrsender in Andernach, Redakteur bei Radio Mainwelle, für die ABP in Kiew, als Dozent bei der Landeswelle Thüringen und derzeit Seminarleiter in Kulmbach und München. Lokaljournalismus, Hörfunk und Podcast sowie Videojournalismus sind seine Stärken.
Als Moderator unzähliger Frühsendungen weiß Thomas Nagel sich auch unausgeschlafen auszudrücken. Egal ob bei der Wasseraufbereitung in Krisengebieten oder den Luisenburg Festspielen. Einmal hinter dem Mikro Platz genommen, zwingt er charmant seine Gesprächspartner in die Ehrlichkeit.

Seminarleiterin Andrea Schuhmacher
„Leben und leben lassen", das badische Motto hat für Andrea Schuhmacher Priorität, auch im Freistaat Bayern. Sie ist schließlich gebürtige Konstanzerin. Obwohl am Bodensee laut einer McKinsey-Studie die glücklichsten Menschen Deutschlands leben, zog es sie in die Ferne, neugierig auf andere Länder: Paris und Straßburg wurden für sieben Jahre ihre Wahlheimat, Südamerika eines ihrer bevorzugten Reiseziele.
Leitet sie nicht Seminare an der ABP, arbeitet sie als freie Journalistin: für den Reiseteil oder die Wissenschaftsseiten. In Unterföhring beobachtete sie Frühförderung im Kindergarten, im Jemen begleitete sie Biologen auf der Insel Sokotra, in Ekuador recherchierte sie bei den Otavaleños, wie Wohlstand mit indianischer Tradition einhergehen kann.
Ihre Stärke: Souveränität, Flexibilität und Spontanität, auch in Krisensituationen. Davon profitieren auch die Seminarteilnehmer der ABP: Bricht ein Thema weg, stellt sich ein Protagonist quer, sie findet Alternativen.
Es lernt sich am besten, wenn es Spaß macht, das weiß sie nicht nur aus Studien. Deshalb, und im Zeichen der interkulturellen Verständigung, führt Andrea Schuhmacher auch „zugroaste" ABP-Teilnehmern gerne in die bayerische Biergartenkultur ein.
E-Mail: a.schuhmacher(at)a-b-p.de

Seminarleiterin Dorothea Grass
Es gab da mal einen gewitzten Kollegen, der Dorothea Grass fragte, wie viele Identitäten sie eigentlich habe. So ganz unrecht hatte er nicht, denn da gibt es in der Tat einiges: Kindheit in der DDR, Jugend in Baden-Württemberg, weitere Sozialisierungsprozesse erfolgten dann auf französischem und schließlich bayerischen Boden. Dorothea Grass kennt sich also mit verschiedenen Kommunikationsprozessen, Sprachen und Dialekten aus. Weil sie irgendwann ihre chronische Neugierde als Berufskrankheit bezeichnen wollte, entschied sie sich für den Journalismus.
Vorher studierte sie und kann sich seitdem Diplom-Kulturwissenschaftlerin (Medien) nennen und eine französische „Maîtrise“ in Informations- und Kommunikationswissenschaften vorweisen.
Bevor sie nach München kam, arbeitete sie als Redakteurin beim Arte Magazin in Straßburg. Vorher, nachher und zwischendurch weitere journalistische Stationen beim europäischen Nachrichtenfernsehen, Studenten-, Lokal- und öffentlich-rechtlichem Radio. Seit 2007 arbeitet sie als Freie Journalistin für Print, Online und Radio – und ganz neu: seit 2012 auch als Seminarleiterin an der ABP.
E-Mail: d.grass(at)a-b-p.de

Sekretärin Gertrud Benning
Wenn mal wieder Flammen aus dem Sekretariat züngeln, schwere Flüche in der Luft hängen und ein Seminarleiter hastig das Weite sucht, dann ist Gertrud Benning im Dienst. Die Kommandantin, die Regentin, die dunkle Seite der Macht. Was mit ihrem Selbstbewusstsein zu tun hat, das sie auch sagen lässt: „Wenn ich nicht in der ABP wäre, würde ich was Anderes machen. Was für mehr Geld." Etwa Kanzlerin. Oder Honorarkonsulin in Tobago.
Gertrud Benning kann man nichts abschlagen. Sie kriegt, was sie will. Und das meist vor der Zeit. Dafür darf man sie aber auch mal liebevoll „Transsylvanischer Riesenzausel" nennen. Selbst wenn dann wieder Flammen aus dem Sekretariat schlagen.
E-Mail: g.benning(at)a-b-p.de

Sekretärin Gaby Klaffl
Harmonie in hippen Klamotten: Gaby Klaffl, der tanzwütige - allein beim Wort „Russendisko" tritt wilder Glanz in ihre Augen - Engel aus Velden an der Vils, der Hauptstadt von Bayrisch-Kongo. „Mit ihr kannste nicht streiten", sagt Kommandantin Benning. Und die weiß, wovon sie spricht.
Ist Gaby da, gibt es mit Hand und Liebe gestrichene Butterbrezn, Latte Macchiato für die ganze Belegschaft und jede Menge offene Ohren bei Sorgen mit dem Seelenheil. So ausgeglichen, dass man leicht aggressiv werden könnte, stets leicht lächelnd und auch sonst, wie man sich Mona Lisa im 21. Jahrhundert vorstellt. Mit Geheimnis und dennoch aufgeschlossen. Die Erklärung für so viel Sanftmut gibt sie selbst: „Ich bin ja quasi auf Urlaub hier."
E-Mail: g.klaffl(at)a-b-p.de

Sekretärin Margret Dufter
Margret Maria, kurz Maggie: das Lächeln aus Lindau, die Harmonie aus Hergensweiler. „Hergaschwieler“, wie der Schwabe sagt, das angeblich schönste Dorf im Allgäu. Nun ja. Maggies Mädchengymnasium „lag direkt neben dem Jungensgymnasium.“ Dann trug sie auch noch „ne Frisur wie Farah Fawcett-Majors aus ‚Drei Engel für Charlie‘“, ein Feger mit zwei geföhnten außenliegenden Nockenwellen. Da konnte mit den Kerlen wenig schiefgehen. Drei Kinder sind der Beweis. Mit dem Abi und dem Studium ging auch wenig schief. So kam Sie zu Burda und Focus. Und irgendwann zu uns.
Drei Engel für Charlie, ein Engel für die ABP: Maggie ist das Lächeln, die ausgeglichene Ästhetik des Allgäus. Falsche Farbkombinationen gibts bei ihr nicht, nirgends. Und schlechte Laune nur, wenn man sie sucht. Lächeln gewinnt.
Maggie mag Blumen, mag das Kochen, Ihre Mutter - naja. Und doch: Alle drei pflegt sie. Deshalb ist Verreisen „umso geiler, sehr gern ans Meer, Spanien, Atlantik.“ Dann sagt sie, lächelnd, entspannt, entwaffnend: „Ich schau auch schon mal Rosamunde Pilcher. Die Schlösser, die Parks - und diese Bluuuumen.“ Eigentlich müsste sie Margerite Maria heißen.
E-Mail: m.dufter(at)a-b-p.de
